Der in Verbindung mit den Wirbelströmen auftretende magnetische Fluss ist dem magnetischen Fluss der Spule entgegengesetzt. Abnehmender Messobjekt-zu-Spule-Abstand ändert die Induktivität der
Spule und damit auch den Nettofluss des Systems. Dies führt zu einer Änderung der Spulenimpedanz und einer Spannungsänderung in der Spule. Genau diese Interaktion zwischen der Spule und den Wirbelstromfeldern bildet die Grundlage zur Bestimmung der Messobjekt-zu-Spule-Positionsinformationen mit einem Wirbelstrom-Positionsmessungssensor. Wie bereits gezeigt, hängt die Impedanz der Spule von der Induktivität ab, die wiederum eine Funktion der Frequenz, des Spulenwiderstands und der Materialeigenschaften des Ziels (Messobjekts) ist.
Für die Wirbelstrom-Positionsmessungssensor liegt die Oszillationsfrequenz der Spule typischerweise zwischen 100 kHz und mehreren MHz. Höhere Frequenzen begrenzen die Kabellänge zwischen Fühler und Treiber, und niedrigere Frequenzen reduzieren die Feldstärke und können die Messleistung verringern.
Eine Wechselstrombrückenschaltung oder ein anderer aktiver elektronischer Schaltkreis kann zur Erkennung dieses sich ändernden Spulensignals eingesetzt werden.
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