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1824 entdeckte der dänische Physiker, Chemiker und Elektromagnetspezialist Hans Christian Oersted (1777- 1851), dass durch einen mit der Zeit variierenden Strom durch eine Spule ein magnetisches Feld um die Spule herum erzeugt, das in der Lage ist, eine Kompassnadel zu verstellen. Faraday und der amerikanische Physiker Joseph Henry (1797-1878) entdeckten den Komplementäreffekt: ein sich bewegendes magnetisches Feld induziert eine Spannung in einem elektrischen Leiter proportional zu der Geschwindigkeit der Änderung der Stromstärke.

Stellen Sie sich eine spiralförmig aufgewickelte Drahtspule mit einem Luftkern vor. Diese Drahtspule ist eine Induktionsspule. Wenn diese Spule mit ihrem damit verbundenen Flussfeld in geringem Abstand zu ihrem leitfähigen Ziel positioniert ist, baut dieses Feld im Ziel elektrische Ströme auf. Dabei handelt es sich um Wirbelströme, die aus geschlossenen Schleifen induzierten Stroms bestehen, der in Gegenrichtung zu dem Strom in der Spule zirkuliert, wodurch ein eigenes magnetisches Feld erzeugt wird.

Wirbelströme bewegen sich normalerweise parallel zu den Spulenwindungen und parallel zur Oberfläche des Messobjekts. Wirbelstromfluss beschränkt sich auf den Bereich im Messobjekt innerhalb des induzierenden magnetischen Feldes.

 

 
   
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